Ist diese Welt, dieser Planet, diese Erde nicht wunderschön? Warum nehmen wir uns zu selten die Zeit, um diese Schönheit wahrzunehmen und zu schätzen? Wieso scheint mir die Welt heute so schön wie noch nie zu sein? Wie konnte ich diese atemberaubende Umwelt noch nie so erleben wie heute?
Es ist das erste Wochenende des Wonnemonats Mai. Alles blüht, gedeiht und strahlt um die Wette. Immer öfter staune ich vor der Natur und ihrer Farbenvielfalt. Das Gras ist so grün, die Bäume so voll, die Blumen so satt, die Luft so süß und ich so froh, wie nie zuvor. Doch wie konnte ich das in meinen 19 Jahren noch nie so sehen, wie jetzt? Bin ich über Nacht auf einer anderen Welt aufgewacht? Ist es das Alter, das mich Farben und Gerüche intensiver erfahren lässt? Oder sind es die Zeiten, die mir die schönen Dinge am Leben noch schöner machen? Vermutlich sind es aber die beruflichen und privaten Umstände, die mich entspannen, genießen und atmen lassen. Denn zum ersten Mal seit drei Ewigkeiten habe ich keine anstehenden Termine. Zum ersten Mal muss ich nicht von A nach B zu C hetzen. Zum ersten Mal kann ich abschalten und das Leben genießen. Ich kann in die Natur gehen, einen Spaziergang oder eine Joggingrunde machen und dabei die Schönheit, die Grazie, den Reiz des Lebens, der Umwelt und der Erde bestaunen. Doch schätzen wir diese Erde genug? Machen wir genug, um sie zu retten, sie zu verdienen?
Foto von Asep Abdulrahman von Pexels
